Montañas del Fuego - die Feuerberge: | |
Die Anfahrt zum Timanfaya Lanzarote Nationalpark von Yaiza kommend, führt durch spektakuläre Lavafelder, sowie den Weinreben, die in Vertiefungen der Lavafelder angebaut werden.Man erreicht das Gebiet über die gut zu befahrende Staße Mancha Blanca - Yaiza "LZ-67" im Westen der Insel. Nach ca. 10 Km Fahrt sieht man schon auf der linken Seite das Timanfaya Logo. Hier befindet sich eine Schranke vor der die Autofahrer anhalten und Eintrittkarten zu den Feuerbergen kaufen müssen. Die Preise liegen derzeit bei € 15,-- pro Person. Am 1. September 1730 brach in den Abendstunden unerwartet die Erde auf und ein riesiger Berg, aus dem gigantische Flammen schossen, schob sich empor. Das war der Beginn einer 6 Jahre anhaltenden Eruption, die drei Viertel der Insel mit einer dicken Lavaschicht bedeckte. Es ist unfassbar, wenn man sich vorstellt, dass über 20 Dörfer und Bauernhöfe mit ihren fruchtbaren Feldern und Äckern einfach verschwunden waren. Darunter befand sich auch das Dorf Timanfaya, dessen Name der höchste Vulkan dieser Gegend(510m) und der Nationalpark erhielten. 1824 fand die letzte Eruption statt, insgesamt waren 32 neue Krater entstanden. Schon allein die etwa 4 km Fahrt bis zum Zentrum der Feuerberge ist Faszination pur. 1974 wurde dieses 51 km² umfassende Gebiet zum Nationalpark erklärt. Das Zentrum kann nur mit Bussen besichtigt werden. Die Vulkanroute - 14 km lang - wurde vom lanzarotenischen Künstler Jesús Soto konzipiert und zeigt einzigartige Vulkanformationen. Mittels Tonband wird der Besucher über die gewaltigen Vulkanausbrüche informiert. Sie basieren auf die Aussagen eines Augenzeugen, des Pfarrers von Yaiza, Andrés Lorenzo Curbelo. Leider macht der Bus zwar einige Fotostopps, aber Aussteigen ist nicht erlaubt... | |
| Erst 250 Jahre nach dem Ausbruch gelang es den ersten Lebewesen, sich hier anzusiedeln: 100 verschiedene Arten von Flechten konnten sich bisher entwickeln. Nach 45 Minuten eindruckvollster Landschaft erreichen wir den Islote del Hilario. Einer alten Geschichte zufolge lebte hier ein Eremit namens Hilario 50 Jahre mit seinem Dromedar. Er soll einen Feigenbaum gepflanzt haben, der jedoch nie Früchte trug. | |
1970 entstand nach Manriques Entwürfen das Restaurant El Diablo und ein Zentrum für Kunst, Kultur und Tourismus.Auf der untersten Terrasse können die Besucher erleben, welch hohe Temperatur unter ihren Füßen vorherrscht. 400°C in 6m Tiefe - das übersteigt jegliche Vorstellungskraft! Etwa alle 10 Minuten wirft ein Angestellter einen getrockneten Zweig in ein tiefes Loch und wenig später schießt ein riesiger Feuerball empor. Weiter oben wird ein Eimer kaltes Wasser in ein enges Rohr gefüllt. Nach wenigen Sekunden zischt kochendes Wasser mit lautem Knall als Wasserdampffontäne in die Höhe. | |
Die Anfahrt zum Timanfaya Lanzarote Nationalpark von Yaiza kommend, führt durch spektakuläre Lavafelder, sowie den Weinreben, die in Vertiefungen der Lavafelder angebaut werden.
1970 entstand nach Manriques Entwürfen das Restaurant El Diablo und ein Zentrum für Kunst, Kultur und Tourismus.
Etwa alle 10 Minuten wirft ein Angestellter einen getrockneten Zweig in ein tiefes Loch und wenig später schießt ein riesiger Feuerball empor.